Die Fasspumpe aus dem Hause JESSBERGER

zeichnet sich vor allem durch ihr optimales Preis-/ Leistungsverhältnis aus und ist innerhalb weniger Jahre zu einer echten Alternative im Fasspumpenbereich geworden. Das Familienunternehmen JESSBERGER aus Ottobrunn bei München kann auf eine 40 jährige Erfahrung im Fasspumpenbereich zurückblicken und erfreut sich bei den Kunden aufgrund seiner Flexibilität in allen Unternehmensbereichen sowie der Kundennähe der Firmeninhaber einer großen Beliebtheit.

Prinzip der Fasspumpe

Das Prinzip der Fasspumpe ist seit Jahrzehnten bewährt und für die meisten Einsatzfälle und Branchen geeignet. Die Fasspumpe gehört zu der Familie der selbstansaugenden Kreiselpumpen. Von vielen Kunden wird sie aber auch als Stabpumpe oder Tauchpumpe bezeichnet. Eine Fasspumpe besteht grundsätzlich aus einem Motor und dem für den jeweiligen Einsatzfall passenden Pumpwerk. Als Antrieb der Fasspumpen kommen neben Elektromotoren in 230 Volt, 115 Volt, 24 Volt und 12 Volt auch Druckluftmotore in Betracht, die bei max. 6 bar Betriebsdruck betrieben werden können.

Aufgrund ihrer Betriebssicherheit sind die pneumatischen Druckluftlamellenmotore vor allem für den Ex Bereich geeignet. Sie zeichnen sich daneben durch ihr geringes Gewicht aus. Je nach Fördermedium stehen dem Kunden bei der Auswahl der für ihn passenden Fasspumpe vier unterschiedliche Tauchrohrmaterialien zur Verfügung. Die Kunststoffe Polypropylen und PVDF werden im Fasspumpenbereich für neutrale, aggressive und nicht brennbare Medien wie Säuren und Laugen eingesetzt. Polypropylen ist hierbei für nahezu alle Säuren sowie Laugen in der Chemieindustrie oder Galvanoindustrie geeignet und bis zu einer Temperatur von 50°C einsetzbar. Nur wenn mit einer Fasspumpe hochaggressive Medien wie Schwefelsäure 98% oder Chromsäure oder Chlor gefördert werden müssen hat das Tauchrohr der Fasspumpe aus PVDF (Polyvinylidenfluorid) zu sein. Dieses Material kann darüber hinaus auch bis zu einer Temperatur von 90°C eingesetzt werden.

Im Mineralölbereich und der Automobilindustrie sind vor allem Pumpwerke aus Aluminium gefragt. Mit diesen Fasspumpen können alle dünnflüssigen, leichtviskosen und nicht brennbaren Mineralölprodukte bis zu einer maximalen Viskosität von 1000 mPas schnell und einfach aus Kanistern, Fässern oder IBC Containern gefördert werden. Bewährt haben sich in diesem Industriezweig seit vielen Jahren auch die Handpumpen aus dem Hause JESSBERGER, die aufgrund ihres 2“ Gewindes sowie der als Option erhältlichen Adapter für nahezu alle Gebinde einsetzbar sind. Handpumpen können immer dann eine preiswerte Alternative zu einer gewöhnlichen Fasspumpe sein, wenn nur kleine Mengen aus Kanistern und Fässern entnommen werden müssen oder der Kunde eine elektrische Fasspumpe nur sporadisch im Einsatz hätte.

Neben den genannten Materialien wird das Programm durch Fasspumpen aus Edelstahl abgerundet. Diese Pumpen haben sich sowohl beim Fördern brennbarer Medien als auch in der Lebensmittelindustrie und der pharmazeutischen Industrie bewährt. Aufgrund ihrer Leitfähigkeit und der Baumusterprüfbescheinigung werden diese Pumpwerke insbesondere für brennbare Medien wie Benzin oder Lösemittel eingesetzt.

Je nach Pumpwerksmaterial können Sondertauchrohrlängen von 200-3000 mm angeboten werden, die außer bei Edelstahl umgehend ab Lager verfügbar sind.

 

Aufbau der Fasspumpe

Eine Fasspumpe aus dem Hause JESSBERGER ist sehr einfach aufgebaut. Sie weist aufgrund der hohen Umdrehungszahl des Fasspumpenmotors eine sehr große Förderleistung auf und kann daher mit dem Motor JP-280 für Medien bis zu einer Dichte von 1,9 oder einer Viskosität von 1000 mPas eingesetzt werden. Das Pumpwerk ist dichtungslos konstruiert und kann im Reparaturfall von den Kunden ohne den Einsatz von Spezialwerkzeugen mit den bloßen Händen zerlegt werden. Bei einem Pumpwerk handelt es sich quasi um ein Tauchrohr, das durch das Spundloch eines Fasses oder Containers gesteckt wird und auf dem ganz oben der eigentliche Antrieb in Form eines Elektro- oder Druckluftmotors angebracht wird. Die Pumpwerke bestehen ferner aus einem Außenrohr sowie einem Innenrohr, in dem die Antriebswelle aus Edelstahl oder Hastelloy läuft.

Das Herzstück jeder Fasspumpe ist der Rotor, der über ein Gewinde am unteren Ende der Antriebswelle befestigt wird. Hierbei handelt es sich um ein Flügelrad in Form einer Schiffsschraube, das auch unter Last noch mit bis zu 10.000 UpM dreht und wie eine selbstansaugende Kreiselpumpe das Medium nach oben drückt. Das jeweilige Fördermedium wird zwischen dem Innen- und Außenrohr nach oben gefördert und am Druckstutzen im rechten Winkel hinaus gedrückt. Da die selbstansaugenden Fasspumpen aus dem Hause JESSBERGER dichtungslos konstruiert wurden dürfen sie ohne Probleme trockenlaufen. Aufgrund der Bauart können mit diesem Prinzip alle Medien bis zu einer Viskosität von ca. 1000 mPas gefördert werden. Dieser Viskositätsbereich ist die absolute Grenze für herkömmliche Fasspumpen. Bei viskoseren Medien müssen Druckluftmembranpumpen oder Exzenterschneckenpumpen eingesetzt werden.

Sofern Sie weitere Fragen zu unseren Fasspumpen oder einen konkreten Anwendungsfall haben kontaktieren Sie uns bitte.

Bild zu Fasspumpen